Hintergrund

Yoga meets Tango: was kann man sich darunter vorstellen?

Dieses neue und einzigartige Konzept entstand aus der Überlegung heraus, zwei wunderbare Disziplinen zu verbinden, die viele Gemeinsamkeiten haben:

  • Achtsames Spüren in Körper, Geist und Seele
  • Bewusste Körperwahrnehmung und -bewegung
  • Innere und körperliche Aufrichtung und Erdung
  • Präsenz, im Hier und Jetzt sein, „der Moment zählt und wird genossen“
  • Wertfreiheit: „wie man etwas macht und nicht was man macht, ist entscheidend!“
  • Frei von Anhaftung an Ziele und Vorstellungen
  • Erreichen einer inneren Gelassenheit und das Gefühl des „Eins seins“ mit sich selbst
  • Stressreduktion

Es ist kein Kurs, der uns im Kopfstand Tangobewegungen ausführen lässt, noch üben wir Yoga Asanas zu Tango Musik. Vielmehr werden in entspannter Atmosphäre die Grundfähigkeiten, die man sowohl für Yoga als auch den Tango Argentino braucht, bewusst gemacht, geübt und verinnerlicht.

Yoga meets Tango ergänzt und unterstützt in wunderbarer Weise die Yogapraxis und auch das Tango tanzen. Elemente aus Yoga, Tai-Chi und Tango Argentino werden kombiniert und erleichtern das Erlernen und Verfeinern der für beide Stile so wichtigen Skills. So werden Übungen der Körper- und Sinneswahrnehmungen mit Atemübungen und Partnerübungen verbunden.

Einen der wichtigsten Grundpfeiler beider Diziplinen stellt die achtsame Sinneswahrnehmung dar. Die achtsame Wahrnehmung beinhaltet sowohl die Wahrnehmung über körperliche Sinne (Tasten, Sehen, Hören), als auch die Selbstwahrnehmung (Gefühle: Unsicherheit, Freude, etc), welche in körperlichen Zeichen (z. Bsp. Blockaden, Verspannungen, Durchlässigkeit) gespürt werden kann.

Es ist ein Kennenlernen des Selbst: des eigenen Körper, Geist und Seele. Sicherlich kann dies auch in der rein yogischen Praxis erfahren werden, ein meist langer und sehr ruhiger Weg. Verbunden mit den Übungen aus dem Tango Argentino wird dieser Weg spannend, lebendig und erfährt darüber hinaus die Interaktion mit dem Partner. Empathie ist ist die Grundvoraussetzung für das Erfahren/Erspüren des Anderen, für ein Miteinander. Der Kaiserweg ist es ganz bei sich zu sein und den Anderen zu spüren. Es braucht viel Übung und Hingabe dazu ... und einen erfahrenen Lehrer, der einen führt und leitet.